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Zwei Tage Ostwind ist in Vanuatu sehr ungewöhnlich. Wir haben uns diese Gelegenheit nicht nehmen lassen, hoben den Anker in "Port Villa" und segelten die 150 SM nach Port Resolution im Südosten der Insel Tanna. (Hier klicken für die Karte).
Tanna ist wohl die spektakulärste Insel von Vanuatu. Hier fühlt man sich in die Urzeiten der Erde zurückversetzt. Aktive Vulkane, üppigste Natur und freundliche Menschen, welche sehr bescheiden leben. Die Stimmung und das Ambiente dieser Insel sind äusserst beeindruckend. Vielleicht gerade darum wurden die Einwohner von Vanuatu ein zweites mal hintereinander, vor den Bewohnern von Quebec in Kanada, zu den glücklichten Menschen der Erde gewählt (Link).
Soweit möglich, möchten wir Euch mit unseren Fotos ein kleines Bruchstück der ausserordentlichen Stimmung dieser Insel vermitteln. |

Bild: 360° Panorama des Kraters vom Mount Yasur, Tanna (Bild im Grossformat anzeigen, hier klicken)
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360° Panorama der Landschaft um den Mount Yasur. Das Bild zeigt das "Aschenfeld" auf der Nordseite des Yasur.





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Vom Meer aus gesehen sieht der Vulkan "Mount Yasur" eher bescheiden aus. Er ist als grauer Hügel auf dem ersten Bild links zu sehen. Nicht nur die Gegend um den Vulkan, sondern das Leben auf der ganzen Insel wird vom Ausstoss der enormen Aschen- und Staubmengen bestimmt. Der Wind bewegt Tonnen dieser schwarzen Partikel vom Vulkan weg und verstreut diese überall.
Der Mount Yasur ist ein "Dauerbrenner". Während die meisten Vulkane nur sporadisch aktiv sind, ist der Yasur seit mindestens 800 Jahren daueraktiv. Im Schnitt werden pro Tag 500 Explosionen registriert. Es ist nicht selten, dass Lavabrocken bis auf den Kraterrand fliegen. Im Herbst 2008 kamen bei einer solch starken Eruption 2 asiatische Touristen ums Leben.
Der rund 400m hohe Vulkan ist leicht zugänglich. Nach knapp 10 Minuten Fussmarsch vom Parkplatz blickt man in den "Höllenschlund" ... Der zweigeteilte Krater hat einen Durchmesser von etwa 300m. Beide Krater sind aktiv und bei unserem ersten Besuch im Mai d.J. konnten wir gleichzeitige Eruptionen aus beiden Kratern beobachten (siehe hier und hier). Damals war der Vulkan wesentlich aktiver und es waren grosse Teile des Kraterrandes für die Zuschauenden gesperrt, welche diesemal zugänglich waren.
Fahrten zum Vulkan haben ihre Tücken. Der Jeep einer Reisegruppe sank mit allen vier Räder beim Fluss "Isiwi" tief in die Vulkanerde ein. Vanuatu kennt kein Stress. Jeder hilft oder besser, schaut zu. Es wird gelacht und gespasst und man hat beinahe das Gefühl, an einem Fest dabei zu sein. Nach einer Stunde des Probierens hatte jemand die gute Idee, Rad für Rad mit dem Wagenheber zu heben, um Steine, Bretter und andere harte Gegenstände zu unterlegen. Damit kam das schwere Auto frei.
Fotografieren ist nicht ganz einfach. Ohne zweite Person und einen Träger (beides Nathalie) könnten wir keine Bilder schiessen. Die Ausrüstung - ohne die Stative - hat ganz knapp Platz in einem Rucksack.

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Vulkane haben viele Vorteile, so kann man u.A. am Strand im heissen Wasser die Eier oder anderes kochen :-)). Je nach Wasserstand dauert es 6 bis 10 Min. bis sie hart sind ...


Zum Bild: Silvie und Helen auf dem Weg von den Gärten ins Dorf ...
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Bei der Überfahrt von Port Villa nach Port Resolution ging uns ein sehr grosser "Mahi Mahi" an den Hacken. Es ist wohl der schönsten Fisch im Meer. Im Wasser ist er von einem klaren Dunkelblau. Am Hacken der Angelrute wird er gelb und wenn er tot ist, ist seine Farbe weiss bis grau.
Wir schenkten ihn Stanley und seiner Familie. Das es ein Festessen wurde, zeigen die Fotos, welche sie bei dieser Gelegenheit mit ihrer kleinen Kamera aufgenommen haben: Bild 1, Bild 2, Bild 3
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360° Panorama von einem Teil der Village "Port Resolution".
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Maschinen, welche wir schon vor Jahrzehnten weggeworfen haben, werden hier tagtäglich intensiv gebraucht. Elektrizität gibt es nur in den beiden kleinen Städten Port Villa oder Luganville und demzufolge leben die Leute in Vanuatu mit sehr bescheidenen Hilfsmitteln. Die Frau hier im Bild näht mit einer handgetrieben Singer-Nähmaschine ein Kleidungsstück. Im Hintergrund ist eines der typischen Häuser zu sehen. Alle Baumaterialien stammen aus dem Wald.



Heute morgen haben wir Vanuatu in Richtung Fiji verlassen. Ein paar Seemeilen hinter uns liegt der "Mount Yasur" mit seiner riesigen Wolke aus Asche und Staub. Hinter uns liegen ebenfalls drei unvergessliche Monate in Vanuatu.
Mit etwas Glück sollten wir in 3 bis 4 Tagen Lautoka in Fiji erreichen ...