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NOV.07 - Chile, Bolivien

 

Unsere Reise nach Chile und Bolivien im Jahre 2007

Tarabuco, Bolivien

 

 

 

Karte unserer Bolivienreise

Unsere Reise durch den Süden von Bolivien. Ein klick auf die Karte bring diese in einem neuen Fenster im Grossformat.

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Unsere diesjährige Reise nach Chile und Bolivien war leider nur sehr kurz. Santiago und San Pedro de Atacama, beides in Chile, haben wir bereits letztes Jahr ausgiebig bereist. Aus diesem Grunde verweilten wir dort nur sehr kurz. Wir wollten vorallem den Süden von Bolivien erkunden, weil vor zwei Jahren, bei unserer vorletzten Südamerikareise, dieses Gebiet von den sommerlichen Regenfällen überschwemmt war. Dieses Jahr hatten wir mehr Glück, vielleicht wegen der Jahreszeit. Die ganze Reise wurden wir von schönstem Wetter begleitet.

 

Bolivien ist für uns das Land der Überraschung. Die Landschaft ist überwältigend und die Bolivianer sind äusserst nett und gastfreundlich. Hier gibt es wenig Touristen und vielleicht gerade darum werden wir so zuvorkommend behandelt … Fazit: Bolivien ist eines der schönsten Reiseländer und eine Reise hierher lohnt sich ganz bestimmt, denn es stimmt hier einfach alles J

 

Wir reisten von San Pedro de Atacama in Chile zu dem weltweit grössten Salzsee, dem „Salar de Uyuni“. Die Fahrt durch das südbolivianische Altiplano führt uns in  4 bis 5'000 m Höhe durch die spektakulärste Landschaft, umgeben von 6'000 m hohen und teilweise aktiven Vulkanen. Die Durchquerung des 12'000 km² grossen Salzsees „Salar de Uyuni“ war ein weiterer Höhepunkt der Reise. Inmitten dieses Sees kann man Inseln mit baumhohen Kakteen bewundern. Von der kleinen Stadt Uyuni reisten wir nach Potosi, der höchst gelegenen Stadt der Welt. In 4'200 m über dem Meeresspiegel vollführt man keine „hohen“ Sprünge mehr, denn die Atemluft ist dünn. Potosi war im Mittelalter, wegen den Silberminen, die wichtigere Stadt als z.B. Paris oder London. Potosi hat das gesamte spanische Reich mit Münzen versorgt.

 

Von Potosi reisten wir in 3 Stunden mit dem Taxi nach Sucre, der ehemaligen bolivianischen Hauptstadt. Sucre ist, wie Potosi, im spanisch-kolonialen Stil erbaut und man fühlt sich darin sofort wohl und wir geniessen die entspannte Atmosphäre.

 

In einem 40-minütigen Flug erreichten wir die Hauptstadt von Bolivien, La Paz. La Paz ist eine phantastische Stadt und man glaubt sich auf einem anderen Planeten zu befinden. Wir wollen von hier nochmals Tiwanaku beischtigen und mit dem Velo die "The Death Road", resp. "Strasse des Todes" befahren.


 

  The Death Road oder die Strasse

des Todes

the death road

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Die Strasse namens "Death Road" führt von La Cumbre, auf 4'700 m gelegen, nach Yolosa, welches auf 1'200 m Höhe liegt. Der Höhenunterschied beträgt somit satte 3'500 m und die Strecke ist 64 km lang. Früher war dies die einzige Verbindung zwischen diesen Orten und es ist unvorstellbar, dass hier, bis vor wenigen Jahren, tagtäglich Sattelschlepper im Gegenverkehr fuhren. Es gab hunderte von Toten bei Unfällen und ganze Lastwagen stürzten in die Schluchten. Heute ist die Strecke frei für die "Down-Hill Biker", d.h. es fahren hier fast ausschliesslich Minibusse, Jeeps und Velofahrer.

 

Die Strecke führt über 64 km vom "ewigen Schnee" - welcher höher gelegen ist als der höchste Berg in Europa - in das tropische Regenwald-Gebiet von Bolivien. 4-5 Stunden dauert die Fahrt mit dem Mountain-Bike und beinahe die gesamte Strecke geht bergab. Begleitet wird man von einem Guide und einem Minibus, welcher bei Problemen die Velofahrer aufnimmt. Die Strecke ist mit dem Velo relativ ungefährlich, sofern man sich an die Hangseite hält. Ein Blick über die völlig unbefestigte Strassenseite lässt einem sofort "schwindeln". Es geht fadengerade 100-e Meter hinunter. Zudem ist an einigen Stellen die Strasse abgerutscht und somit ist vorsichtiges Fahren angebracht.

 

Der vollständige Klima- und Landschaftswechsel ist etwas vom Aussergewöhlichsten und landschaflich Schönsten, was wir jemals gesehen haben. Wenn sich jemand in Bolivien aufhält, sollte er sich dieses Abenteuer nicht entgehen lassen.

 

Die Tour haben wir mit der Firma XTREME DOWN HILL durchgeführt, welche ebenfalls eine tolle Webseite unterhält, auf welcher man sich informieren kann.

 

Vielleicht noch etwas zu den Kosten. Wir haben die Reise zu Dritt gebucht und bezahlten 156 US$ für uns alle drei. Dafür erhält man: Velos, Bekleidung, Guide, Minibus mit Fahrer, Frühstück, ausgezeichneten Lunch mit Duschgelegenheit, T-Shirt zum Andenken und eine CD mit Photos. Bolivien ist eines der schönsten und interessantesten Reiseländer der Welt und die Kosten sind so gering, dass man es beinahe nicht glauben will. Der Tourismus ist hier noch nicht soweit fortgeschritten, dass man sich einer "Industrie" zugehörig empfindet ... hier in Bolivien ist man Gast. Wir hoffen, dass dies so bleibt :-)) ...

 

Schnappschüsse

 

 

 

 

 

 

 

 



 

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