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The Death Road oder die Strasse
des Todes

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Die Strasse namens "Death Road" führt von La Cumbre, auf 4'700 m gelegen, nach Yolosa, welches auf 1'200 m Höhe liegt. Der Höhenunterschied beträgt somit satte 3'500 m und die Strecke ist 64 km lang. Früher war dies die einzige Verbindung zwischen diesen Orten und es ist unvorstellbar, dass hier, bis vor wenigen Jahren, tagtäglich Sattelschlepper im Gegenverkehr fuhren. Es gab hunderte von Toten bei Unfällen und ganze Lastwagen stürzten in die Schluchten. Heute ist die Strecke frei für die "Down-Hill Biker", d.h. es fahren hier fast ausschliesslich Minibusse, Jeeps und Velofahrer.
Die Strecke führt über 64 km vom "ewigen Schnee" - welcher höher gelegen ist als der höchste Berg in Europa - in das tropische Regenwald-Gebiet von Bolivien. 4-5 Stunden dauert die Fahrt mit dem Mountain-Bike und beinahe die gesamte Strecke geht bergab. Begleitet wird man von einem Guide und einem Minibus, welcher bei Problemen die Velofahrer aufnimmt. Die Strecke ist mit dem Velo relativ ungefährlich, sofern man sich an die Hangseite hält. Ein Blick über die völlig unbefestigte Strassenseite lässt einem sofort "schwindeln". Es geht fadengerade 100-e Meter hinunter. Zudem ist an einigen Stellen die Strasse abgerutscht und somit ist vorsichtiges Fahren angebracht.
Der vollständige Klima- und Landschaftswechsel ist etwas vom Aussergewöhlichsten und landschaflich Schönsten, was wir jemals gesehen haben. Wenn sich jemand in Bolivien aufhält, sollte er sich dieses Abenteuer nicht entgehen lassen.
Die Tour haben wir mit der Firma XTREME DOWN HILL durchgeführt, welche ebenfalls eine tolle Webseite unterhält, auf welcher man sich informieren kann.
Vielleicht noch etwas zu den Kosten. Wir haben die Reise zu Dritt gebucht und bezahlten 156 US$ für uns alle drei. Dafür erhält man: Velos, Bekleidung, Guide, Minibus mit Fahrer, Frühstück, ausgezeichneten Lunch mit Duschgelegenheit, T-Shirt zum Andenken und eine CD mit Photos. Bolivien ist eines der schönsten und interessantesten Reiseländer der Welt und die Kosten sind so gering, dass man es beinahe nicht glauben will. Der Tourismus ist hier noch nicht soweit fortgeschritten, dass man sich einer "Industrie" zugehörig empfindet ... hier in Bolivien ist man Gast. Wir hoffen, dass dies so bleibt :-)) ... |