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September 2011 - Bali, Insel der Götter und Dämonen

 

Wir verlassen Gili Air frühmorgens und segeln durch die der Insel vorgelagerten Riffe in Richtung Bali. Bei gutem Wind überqueren wir die Seestrasse zwischen Lombok und Bali und erreichen unseren Ankerplatz in der Saneb Bay (008 04.7034 S & 115 14.4187 E) am späteren Nachmittag. Am nächsten Morgen segeln wir weiter zur Lovina Beach (008 09.6100 S & 115 01.4000 E). Von hier aus wollen wir die Insel der Götter und Dämonen, Bali besichtigen.

 

Blik auf die Insel Bali ...

Zwischen Lombok und Bali überholen wir eines der schnellen Auslegerkanus ...

 

 

 

 

Tanzen für die Götter und Dämonen

 

Bali ist mit seiner hindi- und buddhistischen Kultur, den tausenden Tempeln und den Tänzen mit den komplexen Schrittfolgen und Körperbewegungen nicht einfach zu erklären. Wir versuchen auf dieser Webseite und der dazugehörenden Fotogalerie ein Gefühl für die Schönheit der Insel und die Lebensweise zu vermitteln. Am einfachsten geht das für uns mit Bildern ;-)) ... Wichtig zu wissen ist, dass in Bali die Tradition gelebt und nicht nur als Touristenattraktion vorgeführt wird.

 

Balinese style dancing ... gesehen in Ubud

 

Beinahe jedes Dorf besitzt eigene Tanztruppen. Es handelt sich bei den Darstellern meistens um Amateure, aber das heisst nicht, dass sie keine lange Ausbildung hinter sich hätten. Die Tänzerinnen fangen bereits im Alter von fünf Jahren an zu lernen. Die komplexen Schrittfolgen und schwierigen Körperbewegungen eines Tanzes stellen so hohe Anforderungen an die Tänzer, dass sie sich meist nur auf eine einzige Darbietung beschränken. Betreffend der komplizierten Bewegungen muss man als Beispiel bei der Vergrösserung dieses Bildes die linke Hand der oberen Frau ansehen. Die Hand zeigt oben den Handrücken und die Finger sind nach oben, oder retour, "gebogen" ...

 

 

 

Balinese style dancing ... gesehen in Lovina

 

 

 

 

Balinese style dancing ... gesehen in Lovina

 

Balinese style dancing ... gesehen in Lovina

 

Wir treffen die 21-jährige Ryma Febriana (Bilder oben) bei ihrer Familie in Munduk. Sie erzählt uns, dass sie im Juni dieses Jahres, die vier Jahre dauernde Tanzschule mit dem bestem Ergebnis abgeschlossen hat. Ryma reist mit Ihrer Gruppe erfolgreich durch die grossen Städte der Welt und in zwei Wochen verzaubert sie mit Ihren balinesischen Tänzen die Zuschauer in Hongkong.

 

 

 

Balinese style dancing ... gesehen in Ubud

Balinese style dancing ... gesehen in Lovina

 

 

Balinese style dancing ... gesehen im Museum in Ubud

Dieses Bild sahen wir im Museum "Puri Lukisan" Ubud und es zeigt dieselben Figuren und die gleiche Geschichte, welche auch

in den Tänzen dargestellt wird.

 

 

 

Insel der tausend Tempel

 

Bali wird von ungefähr 4 Millionen Einwohner bewohnt, davon sind 80% Hindus indischer Abstammung. In Indien haben wir viele Tempel gesehen, aber im Vergleich zu Bali waren es wenige. Etwa 20.000 Tempel soll es auf der Insel Bali geben, die kleinen Feld-, Haus- und Familientempel noch gar nicht hinzugerechnet. Einige sind klein und unscheinbar, einige erstrecken sich über mehrere Hektar Fläche wie der berühmte Besakih-Tempelkomplex oder Pura Luhur Uluwatu. Obwohl sie nach wie vor eine zentrale Rolle im Leben der Balinesen spielen, sind viele "Pura" öffentlich zugänglich und können besichtigt werden, Kein einziger der Tempel ist nur Kulisse für Touristen, sie alle werden nach wie vor genutzt um die Götter milde zu stimmen und um die Dinge des täglichen Lebens zu bitten. Bali wird nicht umsonst auch "Insel der tausend Tempel" genannt.

 

 

Der Scooter, das ideale Verkehrsmittel in Indonesien ...

Für all unsere Reisen in Bali benutzen wir einen Scooter, das ideale Verkehrsmittel in Indonesien. Wir fahren nach Danau-Buyan, zum Tempel "Ulun Danu"...

 

Mayong, Reisfelder ...

Die Reisterrassen von Mayong, einer Ortschaft in der Nähe von

Munduk.

Tempel "Pura Ulun Danu Bratan"

 

Einer der vier Kraterseen der Insel Bali ist der weltberühmte Bratansee, auf etwa 1200 Metern Höhe in einem alten Vulkankrater gelegen.  Mit seinen beiden Schreinen die malerisch im See zu schwimmen scheinen bildet er eine wunderschöne Kulisse die wohl zu den meist fotografierten Motiven Balis gehört. Der König von Mengwi errichtete den hinduistisch-buddhistischen Tempel im Jahre 1633, der Name "Ulun Danu" bedeutet übersetzt "Kopf des Sees"

 

Tempel "Pura Batur" auf ca. 1'200 müM.

Pura Ulun Danu Bratan, aus dem 17. Jahrhundert.

Tempel "pura Maduwe Karang" in Kabutambahan ...

Tempel "pura Maduwe Karang" in Kabutambahan ...

Reisterassen bei Tampaksining ...

Tempel "Pura Dalum" in Sangsit ...

Tempel "Pura Dalum" in Sangsit ...

Tempel "Pura Beji" in Sangsit ...

Tempel "Pura Batur" auf ca. 1'200 müM.

Tempel "Pura Batur" auf ca. 1'200 müM.

Tempel "Pura Batur" auf ca. 1'200 müM.

Tempel "Puria Tamansaraswati" in Ubud ...

Tempel "Puria Tamansaraswati" in Ubud ...

Tempel "Pura Keher" in Bangli ...

Tempel "Pura Keher" in Bangli ...

Tempel "Pura Keher" in Bangli ...

Tempel "Pura Keher" in Bangli ...

Tempel "Pura Keher" in Bangli ...

Tempel "Pura Keher" in Bangli ...

Tempel "Pura Besaki" (Mother-Tempel) in Gunungagung ...

Tempel "Pura Besaki" (Mother-Tempel) in Gunungagung ...

Unterwegs in  der Umgebung von Ubud ...

Unterwegs in  der Umgebung von Ubud ...

Unterwegs in  der Umgebung von Ubud ...

Unterwegs in  der Umgebung von Ubud ...

Unterwegs in  der Umgebung von Ubud ...

Tempel "Gunung Kawi" bei Tampaksining ...

Tempel "Gunung Kawi" bei Tampaksining ...

Tempel "Gunung Kawi" bei Tampaksining ...

Tempel "Gunung Kawi" bei Tampaksining ...

Tempel "Pura Dalum" in Sangsit ...

 

 

Die Lotusblume, Symbol für die buddistische Religion.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Lotus Blume ist ein bekanntes Symbol des Buddhismus sowie des Hinduismus.

 

Aus trüben, schlammigen Wassern öffnet sich eine wunderschöne, reine Blüte.  Der Legende zufolge wurde Buddha auf einer Lotusblume geboren. Es gibt deshalb auch unzählige Buddha-Abbildungen, wo Buddha auf einem Lotusblatt im so genannten Lotussitz meditiert.

 

Bali Kasino, oder der Hahnenkampf

 

Seit ungefähr 30 Jahren sind in Bali nur noch Hahnenkämpfe erlaubt, die religiös-rituellen Zwecken dienen. Offensichtlich ist das "Ritual" heute mehr in der Wettleidenschaft der Balinesen zu sehen, als in den religiösen Ritualen. Die Wettleidenschaft ist so stark ausgeprägt, dass täglich irgendwo auf der Insel "nicht genehmigte" Hahnenkämpfe durchgeführt werden. Es geht unter dem Zeltdach zu und her wie im Kasino, grosse Beträge wechseln bei den Wetten ihre Besitzer und es findet in raschem Tempo ein Hahnenkampf nach dem andern statt. Die Aufregung und die Emotionen in der dichten Menschenmenge waren so gross, dass wir enorme Schwierigkeiten hatten, dieses Geschehen auch nur einigermassen angemessen zu fotografieren.

 

Wer einen Champion als Hahn hat, ist ein geachteter Mann ...

Die Leute bringen ihre gehätschelten und gepflegten Hähne in grossen Bambuskörben zum Kampf in die Arena. Dies sind keine

Hähne für "Sate-Spiesschen" oder "Hühnersuppen", es sind Kampfhähne und somit der ganze Stolz eines jeden Besitzers. Die stetige liebevolle Pflege versetzen die kräftigen Vögel mit ihren langen, starken Beinen körperlich in Topzustand.

 

Zuerst muss ein passender Kampfpartner gesucht werden. Ist dieser gefunden, wird der Kampf vorbereitet ...

 

Es werden den Kontrahenten spezielle, scharfe Messer an die Sporen geschnallt. Diese zentimeterlangen Klingen werden "taji" genannt.

Es werden den Kontrahenten spezielle, scharfe Messer an die Sporen geschnallt. Diese zentimeterlangen Klingen nennt man "taji".

 

Die Wettleidenschaft kennt keine Grenzen. Grosse Scheine wechseln den Besitzer ...

Kurz vor dem Kampf werden die Wetten entgegen genommen. Setzt man auf den gewinnenden Hahn, erhält man seinen Einsatz plus 80% Gewinn zurück.

 

Die Hähne werden vor dem Kampf aufgereizt ...

Die Hähne werden gereizt, indem sie ein paarmal kurz gegen einander gehalten werden.

 

Die Hähne werden aufeinander losgelassen ...

Die beiden Hähne werden losgelassen und gehen sofort zum Kampf über. Die Zuschauer, welche einen dichten Kreis um die kämpfenden Tiere gebildet haben, feuern "ihren" Hahn mit grossen Emotionen an. Sie bangen dabei natürlich um ihren verwetteten Einsatz und hoffen auf den Gewinn.

 

... und der Kampf ist schon nach wenigen Sekunden zu Ende, dem tödlich getroffenen Hahn weint man keine Träne nach, er landet danach im Kochtopf der Familie.

Der eigentlich Kampf ist meistens schon nach wenigen Sekunden beendet. Dem tödlich getroffenen Hahn weint niemand eine Träne

nach. Der einstige Stolz des Besitzers landet dann trotzdem im Kochtopf irgendeiner einer Familie (nicht bei der Familie des ex-Besitzers, sondern bei einer Familie im Dorf, wo die Arena steht).

 

 

 

Lovina - Sapi Gerumbungan, Balinese style bull race

 

In Lovina findet im Kaliasem Field das traditionelle Bullenrennen statt. Wir wollen uns diese  Gelegenheit nicht nehmen lassen und sind natürlich mit dabei. Den Bullen werden farbenprächtige "Kostüme" angezogen und das Rennen geht über die Länge eines Fussballfeldes. Geschwindigkeit ist nicht das einzige Kriterium um das Rennen zu gewinnen, es geht mehr um die Schönheit und Ausgewogenheit der Bewegungen der Tiere. Darum haben am Rennen alle Spass, und wie man sieht, auch für die Bullen ...

 

Lovina - Sapi Gerumbungan, Balinese style bull race

Traditionelles Bullenrennen in Bali ...

 

Lovina - Sapi Gerumbungan, Balinese style bull race

 

Lovina - Sapi Gerumbungan, Balinese style bull race

 

Lovina - Sapi Gerumbungan, Balinese style bull race

 

Lovina - Sapi Gerumbungan, Balinese style bull race

 

 

 

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