2003.11 - Spanien, Islas Canarias
 
 

2003.11 - Ankunft im Paradies: Isla Graciosa 

Mitten in der Nacht, zwischen drei und vier Uhr, gleiten wir durch den Estrecho del Río - die schmale Passage zwischen Lanzarote und der wildromantischen Isla Graciosa. Unter einem funkelnden Sternenhimmel werfen wir in der Playa Francesa Anker, umgeben von der Stille und dem leisen Rauschen des Atlantiks. Nachtfahrten wie diese sind magisch: Kein Licht außer den Sternen, kein Geräusch außer dem Wasser am Rumpf. Ohne GPS und moderne Navigation wäre dieses Abenteuer undenkbar - aber heute? Heute fühlt es sich an, als hätten wir die Insel ganz für uns allein. 


Entdeckungstag: Vulkan-Wanderpläne und Luxus pur 

Als die Sonne aufgeht, enthüllt sie das volle Ausmaß unserer Wahlheimat auf Zeit: Vor uns erhebt sich ein kleiner, aber stolzer Vulkan - die Montaña Amarilla. Mit geschätzten 300-400 Metern Höhe verspricht er einen atemberaubenden Blick über die Insel. "Morgen früh ersteigen wir ihn!", beschließen wir begeistert. 

Doch die Kanaren haben uns bereits in ihren Bann geschlagen. Warum hetzen? Statt direkt weiterzusegeln, nehmen wir uns vor, jede (oder zumindest fast jede) dieser faszinierenden Inseln zu erkunden. Denn wir haben etwas, das wertvoller ist als jede Luxusyacht: Zeit. Erst Mitte Dezember werden wir uns von den Kanaren verabschieden - Richtung Barbados. 


Wetterbedingtes Aufstiegs-Chaos & eine schweizerisch-französische Expedition 

Unser Vulkan-Plan scheitert erstmal an Windstärke 5, Böen und Regenschauern - "Bergsteigen bei dem Wetter? Lieber nicht." Also: Schiff ausharren, Tee trinken und auf bessere Bedingungen warten. Doch am Sonntag wird aus der Not eine Tugend: Wir starten die "Schweiz-Französische-Sonntags-Erstbesteigung" der Montaña Amarilla (tatsächlich nur 172 Meter hoch, aber wer zählt schon?). 

Der Aufstieg? Ein Spaziergang. Die wahre Herausforderung beginnt schon früher: Mit dem Beiboot bei hohem Wellengang ans Ufer zu gelangen - knie- bis hüfttief im Atlantik. Doch der Preis ist es wert: Oben angekommen, belohnt uns eine atemberaubende Aussicht über die Isla Graciosa, ihre goldenen Strände und das türkisblaue Meer. 

Der kleine Vulkan heisst Unser Ausflugsziel, der kleine Vulkan Montana Amarilla.Sicht den Kanal zwischen Isola Graciosa und Lanzarote.Isola Graciosa, unser erster Ankerplatz auf den Kanarischen Inseln.Die Aussicht lässt alle Mühen des Aufstieges vergessen ...Nathalie beim Aufstieg ...Der Vulkan ist bestiegen :-)) ...Fischerboot vor der Isola Graciosa.




2003.11 - Puerto Calero


Abschied von Graciosa & Abenteuer in Puerto Calero


Mit vollen Segeln und einer ordentlichen Portion Adrenalin haben wir uns von der traumhaften Bucht der Isla Graciosa verabschiedet. Der Wind pfiff uns kräftig um die Ohren - so sehr, dass wir uns zeitweise wie die Helden einer alten Seefahrer-Saga fühlten! Doch die NatHape meisterte die Herausforderung mit Bravour, und wir blieben (glücklicherweise) alle an Bord. 


Unser Ziel: Puerto Calero auf Lanzarote. Dort erwarteten uns nicht nur dringend benötigte Vorräte - Wasser, Diesel und ein paar Reparaturen -, sondern auch ein Wiedersehen mit unserem Freund Steffen und seiner Frau Heike. Der Empfang war so herzlich, dass wir fast die müden Knochen nach der anstrengenden Überfahrt vergaßen. Der Abend verlief, wie es sich für Segler gehört: mit endlosen Geschichten, viel Gelächter und dem ein oder anderen "Weißt-du-noch?"-Moment. 



Die To-Do-Liste eines Seglers: Bunkern, Flicken & (vielleicht) Erkunden 


Heute steht Praktisches auf dem Programm: 

  •  Wasser und Diesel tanken - denn nichts ist schlimmer als ein durstiger Motor (oder durstige Crewmitglieder). 
  •  Reparaturen erledigen - weil selbst das beste Boot ab und zu ein bisschen Zuwendung braucht. 

Falls noch Zeit bleibt, wollen wir uns natürlich auch ein wenig auf Lanzarote umschauen. Schließlich sind wir nicht nur zum Arbeiten hier! Vielleicht lockt eine kurze Wanderung oder ein Abstecher in eines der charmanten Cafés am Hafen. Die Kanarischen Inseln stecken voller Überraschungen - und wir haben noch lange nicht alles gesehen. 



Bleibt nur noch zu sagen:

Die Reise geht weiter - und wir sind bereit! Ob gegen den Wind, für neue Begegnungen oder einfach nur für den nächsten Sonnenuntergang auf dem Atlantik.  



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Das ewige Spiel: Reparieren, Improvisieren & Hafen-Hoffnung 

Man könnte meinen, ein Boot sei wie ein Haus - nur nasser und mit mehr Abenteuerpotential. Doch eines haben beide gemeinsam: Es gibt immer etwas zu reparieren! Ob eine undichte Luke, ein zickiger Motor oder ein mysteriös klapperndes Teil - unsere NatHape hält uns mit einer kreativen To-do-Liste auf Trab. 

Natürlich sind wir keine Meister aller Handwerkskünste (und führen auch nicht jedes Ersatzteil mit). Deshalb gilt unsere Devise: "Was wir nicht fixen können, wird im Hafen zum Gemeinschaftsprojekt!" Zwischen Ölflecken und Schraubenschlüsseln lernen wir so nicht nur unser Boot besser kennen, sondern auch die freundlichen Hafen-Handwerker, die unsere Improvisationskünste meist mit einem amüsierten Lächeln quittieren. 

Manchmal fühlt es sich an wie eine Mischung aus "MacGyver auf See" und einer Comedy-Show - aber hey, das gehört dazu! Und falls wirklich mal alle Stricke reißen: Die maritime Solidarität ist zum Glück unerschöpflich. Irgendjemand hat immer den passenden Tipp, das richtige Werkzeug - oder zumindest ein tröstendes Bier nach getaner Arbeit. 

Kurzum: 
Wir segeln nicht nur, wir wurschteln uns von Hafen zu Hafen - und sammeln dabei mehr Geschichten als Rostflecken. Und das Beste? Jede gelöste Panne macht uns ein bisschen stolzer auf unser schwimmendes Zuhause.

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Kunst, Kaffee & Kanarische Höhenflüge: Unser Tag mit Manrique 

Mit einem gemieteten Auto und guter Gesellschaft im Gepäck ging es heute in den wildromantischen Norden Lanzarotes - wo sich Kunst und Natur spektakulär die Hand reichen. Unser Ziel: Der legendäre Mirador del Río, ein Meisterwerk des visionären Künstlers César Manrique

Was für ein Ort! In schwindelerregender Höhe thront dieser Aussichtspunkt wie ein Adlerhorst über der Steilküste. Durch die geschwungenen Panoramafenster bot sich uns ein Bild, das selbst die kühnsten Postkartenmotive übertrifft: Die zerklüftete Nordküste Lanzarotes, die smaragdgrünen Lagunen und - wie ein Juwel im Atlantik - unsere vertraute Isla Graciosa. Manrique, der Zauberer der Insel, hat hier nicht einfach nur ein Bauwerk erschaffen, sondern ein Rahmen für die perfekte Natur


Ein Künstler, der eine Insel prägte 

César Manrique war mehr als nur ein Architekt - er war der Poet Lanzarotes. Mit seinem genialen Gespür schuf er Bauwerke, die sich harmonisch in die vulkanische Landschaft schmiegen. Dank ihm wirkt die Insel heute wie ein lebendiges Gesamtkunstwerk, wo jedes Haus, jede Skulptur mit dem schroffen Charme der Lavalandschaft tanzt. 


Kaffeepause mit Aussicht & Anekdoten 

Nach diesem Kunst- und Naturschock gönnten wir uns eine Verschnaufpause in einem charmanten Café - natürlich mit weiterhin atemberaubendem Blick. Bei dampfenden Kaffees und kanarischen Leckereien tauschten wir uns mit Steffen und Heike aus. Ihre Reisegeschichten waren so farbenfroh wie Manriques Kunstwerke, und das Gelächter floss so reichlich wie der Kaffee. 

Es war einer dieser Tage, an dem alles stimmte: Die Gesellschaft, die Landschaft, die Stimmung. Einer, den man in der mentalen Schatzkiste aufbewahrt - für trübere Tage auf hoher See. 

In einem Satz:
Lanzarote hat uns heute nicht nur mit seiner Schönheit beschenkt, sondern auch gezeigt, wie Kunst und Natur perfekt harmonieren können - und dass die besten Erinnerungen oft bei Kaffee und guten Freunden entstehen. 

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2003.11 - November, Fuerteventura

 

Abenteuer in der Cala de las Playas: Von Badepannen und Gezeiten-Tücken 


Was für ein Tag! Heute verschlug es uns nach Süden in die malerische Cala de las Playas - wo uns gleich eine meisterhafte Kombination aus Wind, Wellen und unfreiwilliger Komik erwartete. 


Akt 1: Die große Landungs-Operette 

Ankern bei Windstärke 5-6? Kein Problem. Das Dingi zu Wasser lassen? Schon kniffliger. Doch der eigentliche Höhepunkt kam an Land: Eine 1,5 Meter hohe Mauer als "Anleger". Mein heldenhafter Sprung (Hp's großer Moment!) verwandelte sich blitzschnell in eine Slapstick-Szene: Das Dingi machte sich ohne mich davon, und ich hing plötzlich wie ein seekranker Gecko an der Wand - bevor ich mit einem Platscher hüfttief im Wasser landete. Zurück zur NatHape, trockene Klamotten, zweiter Versuch: Diesmal klappte es. (Dank gebührt der spanischen Schamröte, die uns vor peinlichen Wiederholungen bewahrt.) 


Akt 2: Ebbe überrascht Dessertliebhaber 

Das Strandrestaurant entschädigte uns mit köstlichen Tapas für die nasse Premiere - bis wir beim Dessert einen Schock erlitten: Die eben noch 1,5 Meter hohe Mauer war plötzlich 2,5 Meter hoch! Die Ebbe hatte uns hereingelegt. Die Lösung? Eine improvisierte Hosen-aus-Aktion und ein würdevoller Watschelgang zurück zum Dingi. Sicherlich das beste Entertainment, das das Dorf seit Wochen hatte... 


 

Segelhandbuch vs. Realität: Motor-Romantik statt Rekordwinde 

Unser Handbuch schwärmt von legendären Winden bei Pozo Negro ("Hier wurden Segel-Weltrekorde gebrochen!"). Wir? Wir kreierten bescheiden unsere eigenen "Schaumkronen" - mit dem Volvo-Motor als Antrieb. Immerhin: Der schwarze Lavastrand und die verheißungsvollen Strandrestaurants lockten uns mit Aussicht auf einen romantischen Abend. Spanische Küche, ein Glas Wein und das Rauschen der Wellen - da sind selbst Gezeiten-Pannen schnell vergessen. 


Fazit des Tages: 

  • Ebbe und Flut sind heimtückische Komplizen. 
  • Nasse Hosen trocknen - peinliche Erinnerungen bleiben. 
  • Die besten Geschichten entstehen, wenn nichts nach Plan läuft. 

Und jetzt: ¡Viva la fiesta! (Hoffentlich ohne weitere unfreiwillige Badeeinlagen.)  



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2003.11 - Puerto Mogán: Kanarische Träume und kreatives Autoleasing 


Heute Morgen hat uns die NatHape in Puerto Mogán, dem "Venedig der Kanaren", sanft in den Schlaf gewiegt. Dieser malerische Jachthafen mit seinen pastellfarbenen Häusern und blumenübersäten Gassen wird für die nächsten 3-4 Tage unser Basislager sein - perfekt, um Gran Canaria zu erkunden. 


Warum "Gran" Canaria? 

Die Namensfrage beschäftigt uns: Warum heißt die nicht-größte Insel "Gran" (groß) Canaria? Die Antwort liegt in der Geschichte: Die spanischen Eroberer ehrten damit den erbitterten Widerstand der Ureinwohner, der Guanchen. Und "Las Palmas"? Dank eines Schutzwalls aus Palmenstämmen - man könnte sagen, der erste ökologische Stadtzaun der Geschichte! 



Wie man einen Mietwagen bekommt - kanarische Edition 

Nathalies geniale Taktik: 

  • Im Touristenbüro nach Busfahrplänen fragen 
  • Überraschung! Ein "kostenloses" Taxi zu einem TUI-Hotel angeboten bekommen 
  • Als Belohnung: 4 Tage Mietwagen gratis

Der Haken? Ein Timesharing-Pitch bei Anfi del Mar - aber unsere desinteressierten Gesichter waren wohl so überzeugend, dass wir nach der Besichtigung der traumhaften Anlage (zugegeben, sie war atemberaubend) schnell unseren Gutschein in der Tasche hatten. Kein Verkaufsdruck, nur ein Auto - perfekt! 


 

Puerto Mogán - mehr als nur ein hübscher Hafen

Dieses Juwel ist nicht nur Postkartenmaterial: 

  • Enge Gassen, die zum Schlendern einladen 
  • Ein Wochenmarkt, der unsere Proviantvorräte auffüllen wird 
  • Und das Beste: Keine "Touristenfalle"-Stimmung 

Die nächsten Tage versprechen vulkanische Landschaften, versteckte Strände und hoffentlich kein Wiedersehen mit Timesharing-Verkäufern. 


Unser Motto: 

"Warum teuer mieten, wenn man auch charmant darum herum kommen kann?“ 






Das Christoph Kolumbus Haus.

Las Palmas, Gran Canaria - Übersetzung ins Deutsche: "Der grosse Navigator Christoph Kolumbus hat in Gran Canaria an seiner ersten (1492), zweiten (1493) und vierten (1502) "Entdeckungsreise in die neue Welt" angehalten. Dieses Haus, welches aus Tradition seinen Namen trägt, bewahrt die Erinnerung vom Aufenthalt des Admirals in Las Palmas de Gran Canaria".


2003.12 - Los Cristianos, Teneriffa: Sturmumsegler & Höhenflüge 


Aus "fast Radazul" wurde "ganz Cristianos" - so könnte man unsere gestrige Ankunft in Teneriffa zusammenfassen. Eigentlich wollten wir nach Puerto Radazul segeln, aber die letzten 6 Seemeilen hätten uns in 30-Knoten-Wind und 4-Meter-Wellen beinahe zu maritimen Akrobaten gemacht. Nach einem Tag harter Gegenwind-Arbeit entschieden wir: "Nein danke, heute nicht!" und wichen nach Los Cristianos aus - wo wir um 22 Uhr in eine lebhafte Hafenkulisse einliefen. 


Zugegeben: Laut Hafenbuch ist dies nicht der klassische Segler-Hotspot. Doch wir lieben es! Vom Ankerplatz aus haben wir die beste "Loge" für das tägliche Schiffsballett: Fähren, Ausflugsboote und Fischer kreuz und quer - Unterhaltung inklusive. 



Teide-Taktik: Höhenrekord mit Seilbahn-Charme 

Heute stand Spanien ganz oben auf unserem Programm - im wahrsten Sinne. Mit dem Auto und der Drahtseilbahn erklommen wir den Pico del Teide (3.718 m). Unser Höhenmesser zeigte stolze 3.500 m an - mehr durften wir ohne Genehmigung nicht erreichen. Aber schon diese Aussicht! Rundum nur erkaltete Lava und das Gefühl, auf einem schlafenden Riesen zu stehen. "1798 spuckte er zuletzt Feuer", erzählte eine Tafel - just als meine französische Verwandtschaft wohl andere "Feuersbrünste" in Europa beschäftigten… 



Gomera ruft - unser letzter Halt vor dem großen Blau 

In Sichtweite liegt La Gomera, wo Kolumbus einst in die Neue Welt aufbrach. Auch wir werden dort in San Sebastian unseren letzten europäischen Ankerplatz nehmen - bevor es über den Atlantik geht. Doch zuvor gönnen wir uns noch einen "Bummel-Tag" in Los Cristianos. 


Dieser Touristenort hat ein unschlagbares Plus: superschnelles Internet für 2 €/Stunde! Endlich mal wieder ohne Zeitlupe Mails checken - auf See wird’s das nächste W-LAN erst in der Karibik geben… 



Heutige Erkenntnisse: 

  • Manchmal ist Umkehren die klügste Navigationsentscheidung (und erspart nasse Füße). 
  • Vulkane sind wie französische Revolutionen - spektakulär, aber besser aus sicherer Distanz. 
  • Schnelles Internet ist für Segler, was frische Brise für Schiffe ist: lebenswichtig! 


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2003.12 - San Sebastián de La Gomera: Kolumbus' letzte Liebe & unsere letzte Insel


Mit einer sanften Brise im Rücken segelten wir heute in die Geschichte ein - genauer gesagt in den Hafen, wo einst Kolumbus seine Vorräte für die Neue Welt lud. La Gomera, diese grüne Perle im Atlantik, begrüßte uns mit ihrem besonderen Charme: einer Mischung aus Abgeschiedenheit und jener magischen Atmosphäre, die Seefahrer seit jeher verzaubert. 


Ob Kolumbus’ Herz allerdings mehr für die Insel oder für die schöne Beatriz de Bobadilla schlug (zumindest bis sie Alonso de Lugo heiratete), bleibt ein Geheimnis der Geschichte. Wie es so schön heißt: "Die Weiblichkeit ruft - aber der Proviant muss auch stimmen." 😉 



Ein Ort wie aus der Zeit gefallen

  • Kolumbus’ Spuren: Noch heute kann man die Casa de la Aguada besichtigen, wo der Entdecker angeblich sein Wasser für die Überfahrt nahm 
  • Grüne Magie: Terrassenfelder und Lorbeerwälder, die wie gemalt wirken 
  • Touristen? Fehlanzeige! Hier herrscht noch kanarische Ursprünglichkeit 

 

Unsere Pläne auf der letzten europäischen Station:

 Proviant auffüllen - wie einst die großen Entdecker 

 Letzte Postkarten verschicken - mit dem berühmten Wir segeln jetzt mal rüber"-Stempel 

 Die berühmte Pfeifsprache El Silbo hören - Gomeras einzigartiges Kulturerbe 


Morgen beginnt unser großes Abenteuer: Die Atlantiküberquerung. Aber heute Abend heben wir erstmal ein Glas auf Beatriz, Kolumbus und all jene, die vor uns von diesem magischen Ort aus in die Weite stachen.